Suchen

Am 17. Mai bekam die SPIRA-Klasse der Pestalozzi-Schule hohen Besuch:

Neben Eltern und Schülern kamen Sabine Kienbauer, Leiterin der KJH Vöcklabruck, Schulinspektorin Helga Kreuzhuber, Schulinspektor Franz Spiesberger sowie Bezirkshauptmann Dr. Martin Gschwandtner, um zusammen mit Pestalozzi-Direktor Erwin Bichler und der Leitung von Mobilis zehn Jahre SPIRA zu feiern.


Der Bezirk Vöcklabruck habe etwas, worauf man stolz sein könne, so Gschwandtner, eine Kooperation von KJH und Schulbehörde, und das zahle sich aus. An die 50 aus dem Regelschulsystem gefallene Jugendliche wurden in der SPIRA („SozialPädagogik Ist Rundum Aktiv“) bisher in der Kleingruppe betreut.

Die Lehrer sind gleichzeitig Sozialpädagogen und spannen den Bogen vom Schulischen über die Freizeitgestaltung, die pädagogische Beratung der Eltern hin zur Vorbereitung auf einen Lehrplatz oder eine weiterführende Schule. Wer sich schon aufgegeben hatte, musste in der SPIRA vielfach umdenken, denn dort wird durchgestartet! Nicht ohne Stolz erklärte Thomas Titsch, Lehrer und Sozialpädagoge der ersten Stunde, dass etliche der Absolventen, die es schon früh ganz schwer hatten, heute beruflich reüssieren.

„Das Geheimnis liegt in der guten Abstimmung aller Betreuenden sowie im Klima hoher Direktivität bei gleichzeitig hoher Wertschätzung der Schüler“, so Titsch.

Absolvent Daniel, lange Sorgenkind Nummer eins, macht zurzeit an der BAKIP seine Ausbildung zum Elementarpädagogen und zeigte sich sehr erfreut über die Einladung vom Pädagogischen Leiter, nach der Ausbildung und eventuellem Studium bei Mobilis anzufangen: „Wir sind sehr stolz auf dich, jetzt musst du halt in Mathe noch richtig anpacken!“

Das Fest fand in vielen angeregten Gesprächen, facheinschlägigen wie zwischenmenschlichen, seinen sehr stimmungsvollen Ausklang.